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7.KonGeoS-Treffen

Vom 19. bis 22. November 2015 fand in Oldenburg das 7.KONGEOS statt, ein Treffen für alle Geodäsie Studenten aus dem deutschsprachigen Raum.

Oldenburg - wo ist denn das schon wieder? Irgendwo in Deutschland, so viel wissen wir. Und es gibt zwei davon, also hoffentlich geht's an den richtigen Ort. Aber KonGeoS, das wissen wir was es ist und so treffen sich fünf motivierte Grazer Geodäten um 9:00 Uhr vormittags am Bahnhof um eine lange Reise nach Niedersachsen zu beginnen. Nach kaum einer halben Stunde Zugfahrt, in Bruck, sollten wir schon mehr werden und unsere volle Zahl von sechs erreichen. Auch wenn Verlust einkalkuliert war, bis zu 30% wären im Rahmen gewesen, sollten wir vier Tage später tatsächlich wieder in Graz ankommen.Aber da war noch Einiges dazwischen.

Mit etwa eineinhalbstündiger Verspätung (Zitat des Schaffners: "Es befindet sich eine Person im Gleis, also fahren wir halt herum.") und zum Glück viel eingeplantem Zeitpolster, kommen wir am Flughafen in Wien an und erwischen unseren Flieger nach Hannover, das - um es hervorzuheben - eines aus zwei pünktlichen Verkehrsmitteln unserer ganzen Reise sein sollte. Gut eineinhalb Stunden dauert der Flug und nach einem kurzen Aufenthalt in Hannover sitzen wir auch schon wieder im Zug nach Oldenburg. Inzwischen ist es schon halb sieben und die Vorfreude auf das angekündigte Grillen steigt. Doch wie wäre es, wenn mit der Deutschen Bahn alles funktionieren würde? So als ob sie einen Ruf zu verteidigen hätten, kommen wir püunktlich eine Stunde zu spät in Oldenburg an. Als letzte natürlich - aber es war ja auch der weiteste Weg. Und so war der erste Abend dem Kennenlernen der anderen Teilnehmer gewidmet.


Es ward Tag, ein neuer Morgen. Nach ausgiebigem Frühstück ging es in die Arbeitsgruppen, Themen zu Nachwuchsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Studium und Lehre oder Web wurden eifrig behandelt und neue Ideen geboren. Schon die Zeit für ein Mittagessen übersehen waren für den Nachmittag Fachexkursionen geplant. Die führten uns entweder in die Mayer-Werft, die durch gigantische Hallen für den Kreuzfahrtsschiffbau beeindruckt, zur NWO (Nord-Ost Ölleitung), das größte Ölumschlags- und Tankerlöschunternehmen Deutschlands, zu Premium Aerotec, einem Hersteller im Flugzeugbau oder zum Geburtshaus von Otto Waalkes nach Emden.Um dem seit Mittag anfallenden Hunger entgegenzuwirken, wurde am Abend wieder gegrillt und dieser in geselliger Runde von 150 Geodäsiestudierenden genossen.


Tags darauf, nachdem die Arbeitsgruppen ihre Tätigkeiten beendet hatten, gab es Fachvorträge zu Themen wie Photogrammetrie und Bodenradar zu hören. Es blieb auch noch Zeit sich Oldenburg näher anzusehen und die Stadt entpuppte tatsächlich eine sehr nette Fußgängerzone, die abends zuvor doch eher übersehen wurde. Bevor wieder einmal gegrillt wurde (ja liebe Oldenburger, da wart ihr einfallsreich), wurden noch die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen präsentiert und die Hochschule München in die KonGeoS aufgenommen.Der letzte Abend wurde gemütlich in vollen Zügen verbracht, sogar geschneit hat es.


Nach schwierigem Aufstehen in der Früh - wer als Letzter kommt muß meist auch als Erster los - ging es zum Bahnhof. Und dort... dort hieß es warten. Eigentlich wollten wir zurück nach Hannover, aber um den Schaffner zu Wort kommen zu lassen: "Es gab eine Kollision einer Schafherde mit einem Zug." Etwa zwei Stunden später war das Malheur beseitig und da unser Flieger erst am Nachmittag flog, ging sich auch noch ein Bier in Niedersachsens Hauptstadt aus. Etwas verspätet flogen wir nach Wien und siehe da, ein pünkltlicher Zug. Also nach wieder etwas mehr als zwölf Stunden gelangt man auch wieder bis Graz. Und wissen wir jetzt wo Oldenburg liegt? Naja so ungefähr, jedenfalls haben wir das Richtige erwischt.Und für's nächste Mal: Ja, da haben wir Glück! Endlich nicht die weiteste Anreise, denn da, da findet die KonGEos bei uns in Graz statt.

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